Kräuterbutter selber machen – Einfach, frisch und aromatisch

15 min prep 30 min cook 30 servings
Kräuterbutter selber machen – Einfach, frisch und aromatisch
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Es war ein milder Frühlingsnachmittag, als ich das erste Mal die Idee für meine Lieblings‑Kräuterbutter hatte. Ich stand in der Küche, das Fenster stand offen, und ein leichter Duft von frischem Schnittlauch und Petersilie schwebte herein, vermischt mit dem süßen Aroma von Zitronenblüten, das gerade vom Markt herüberwehte. Während ich ein Stück knuspriges Brot in die Hand nahm und die erste, noch warme Butter darauf verteilte, spürte ich sofort, wie die einfachen Zutaten zu einem kleinen Feuerwerk an Geschmack explodierten. Dieses Erlebnis hat mich dazu gebracht, die Kräuterbutter nicht nur als Beilage, sondern als eigenständiges Highlight zu betrachten – ein kleines Stück Luxus, das in jeder Mahlzeit einen Unterschied macht.

Stell dir vor, du sitzt an einem sonnigen Wochenende am Grill, das Fleisch brutzelt, und du schneidest ein Stück frisch gebackenes Baguette auf. Du streichst ein wenig von dieser aromatischen Kräuterbutter darüber und hörst das leise Knistern, wenn die warme Butter auf das Brot trifft. Der Duft, der sofort aufsteigt, ist eine Mischung aus grünen, leicht pfeffrigen Noten und einer zarten Zitronennote, die das Ganze aufhellt. Es ist, als würde die Natur selbst in jedem Bissen mit dir sprechen. Genau das ist das Versprechen dieser einfachen, aber unglaublich frischen Kräuterbutter.

Viele fragen sich, warum die selbstgemachte Variante immer besser schmeckt als die gekaufte. Die Antwort liegt in der Frische der Kräuter, dem richtigen Verhältnis von Fett zu Gewürzen und dem liebevollen Prozess, bei dem du jede Zutat bewusst auswählst und kombinierst. Du hast die volle Kontrolle über Salz, Pfeffer und sogar die Textur – ob du sie lieber cremig oder leicht körnig magst. Und das Beste: Du kannst sie nach Belieben anpassen, sei es für ein sommerliches Grillfest, ein winterliches Festmahl oder ein schnelles Frühstück am Wochenende.

Aber das ist noch nicht alles: In diesem Beitrag zeige ich dir nicht nur das Grundrezept, sondern enthülle auch ein paar Geheimtricks, die deine Kräuterbutter auf ein neues Level heben. Hast du dich jemals gefragt, warum manche selbstgemachten Versionen ein wenig zu weich oder zu trocken wirken? Die Antwort wartet in einem kleinen Schritt, den wir gleich gemeinsam entdecken. Hier kommt das Wichtigste: Du wirst lernen, wie du die perfekte Konsistenz erreichst und welche überraschenden Zutaten das Aroma noch intensiver machen. Und das Beste: Am Ende dieses Artikels hast du nicht nur ein Rezept, sondern ein komplettes Werkzeugset, um deine Küche das ganze Jahr über zu verzaubern.

🌟 Why This Recipe Works

  • Flavor Depth: Durch die Kombination von frischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch und Dill entsteht ein mehrschichtiges Geschmacksprofil, das sowohl grün‑frisch als auch leicht zitronig wirkt. Jeder Bissen liefert ein neues Aroma, das sich im Mund entfaltet.
  • Texture Harmony: Die weiche, leicht schmelzende Butter bildet die perfekte Basis, um die feinen Kräuter gleichmäßig zu verteilen, ohne dass das Ergebnis zu körnig oder zu wässrig wird. Das sorgt für ein seidiges Mundgefühl.
  • Ease of Preparation: In weniger als 15 Minuten hast du eine aromatische Butter, die du sofort verwenden oder für später einfrieren kannst. Keine komplizierten Techniken, nur ein bisschen Rühren und ein wenig Geduld.
  • Time Efficiency: Da keine Kochzeit nötig ist, passt die Kräuterbutter perfekt in jede hektische Küchenroutine – sei es für das schnelle Abendessen oder das spontane Picknick.
  • Versatility: Du kannst sie als Brotaufstrich, zu gegrilltem Fleisch, zu Fisch, zu Gemüse oder sogar zu warmen Pfannkuchen verwenden. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
  • Nutrition Boost: Frische Kräuter bringen Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien mit, während die Butter gesunde Fettsäuren liefert – ein kleiner, aber wertvoller Nährstoffkick.
  • Ingredient Quality: Durch die Verwendung von hochwertigen, unbehandelten Kräutern und echter Butter erzielst du ein unvergleichliches Aroma, das industriell hergestellte Varianten kaum erreichen können.
  • Crowd‑Pleaser Factor: Selbst die skeptischsten Gäste lieben die frische, aber nicht übermächtige Würze, die deine Kräuterbutter bietet. Sie wird schnell zum Gesprächsthema am Tisch.
💡 Pro Tip: Für ein noch intensiveres Aroma die Kräuter kurz vor dem Mischen leicht anrösten – das schließt die ätherischen Öle ein und verstärkt den Geschmack enorm.

🥗 Ingredients Breakdown

Die Basis: Butter, das goldene Herz

Die Grundlage jeder guten Kräuterbutter ist hochwertige, weiche Butter. Ich empfehle immer unbehandelte Weidebutter, weil sie einen süßeren, milderen Geschmack hat und gleichzeitig mehr gesunde Omega‑3‑Fettsäuren enthält. Achte darauf, dass die Butter Zimmertemperatur hat, damit sie sich leicht mit den Kräutern verbinden lässt. Wenn du ein wenig mehr Säure möchtest, kannst du einen Klecks Joghurt oder Crème fraîche einrühren – das gibt eine leichte, cremige Note und macht die Butter etwas streichfähiger. Und vergiss nicht: Zu viel Salz in der Butter kann das feine Gleichgewicht der Kräuter überdecken.

Aromatics & Spices: Die grünen Helden

Petersilie ist das Rückgrat – sie bringt Frische und eine leichte Bitterkeit, die das Fett ausbalanciert. Schnittlauch liefert eine milde Zwiebel‑Note, die fast süßlich wirkt, wenn sie frisch ist. Dill verleiht ein leicht anisartiges Aroma, das besonders gut zu Fisch passt. Ein Hauch von Estragon rundet das Ganze mit einer leicht süßlichen, fast lakritzartigen Nuance ab. Und für den letzten Kick empfehle ich ein wenig Zitronenabrieb – er bringt eine spritzige Frische, die die Kräuter zum Leuchten bringt. Jeder dieser Kräuter wird fein gehackt, damit er sich gleichmäßig verteilt, ohne zu grob zu bleiben.

🤔 Did You Know? Frische Petersilie enthält mehr Vitamin C als Orangen – ein kleiner grüner Power‑Boost für deine Butter!

Die geheimen Waffen: Zitrus & Salz

Ein Spritzer Zitronensaft oder ein wenig Zitronenabrieb ist kein Zufall – die Säure hebt die Kräuteraromen hervor und verhindert, dass die Butter zu schwer wirkt. Ich bevorzuge Bio‑Zitronen, weil deren Schale aromatischer ist. Salz ist das Bindeglied, das alle Geschmäcker zusammenbringt, aber es muss sparsam eingesetzt werden. Ein gutes Meersalz mit grober Körnung liefert nicht nur Geschmack, sondern auch eine leichte Textur, die das Mundgefühl verfeinert. Und ein Hauch frisch gemahlener schwarzer Pfeffer rundet das Profil ab, ohne zu dominieren.

Finishing Touches: Textur & Haltbarkeit

Ein kleiner Löffel Olivenöl kann die Butter geschmeidiger machen und ihr einen leichten mediterranen Unterton verleihen. Wenn du die Butter länger aufbewahren möchtest, forme sie zu einer Rolle und wickle sie in Frischhaltefolie ein – so bleibt sie bis zu einer Woche im Kühlschrank frisch. Für die Tiefkühlung empfehle ich, die Butter in kleinen Portionen einzufrieren; das spart Platz und du hast immer die richtige Menge griffbereit. Und ein letzter, oft übersehener Trick: Lege ein Blatt Pergamentpapier zwischen die Butter und die Folie, damit sie nicht klebrig wird.

Mit deinen Zutaten jetzt gut vorbereitet, können wir zum eigentlichen Zauber übergehen. Hier kommt der spannende Teil: Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du die perfekte Kräuterbutter zauberst – und das Ergebnis wird dich und deine Gäste begeistern.

Kräuterbutter selber machen – Einfach, frisch und aromatisch

🍳 Step-by-Step Instructions

  1. Zuerst die Butter auf Zimmertemperatur bringen. Wenn du sie aus dem Kühlschrank nimmst, lege sie in eine Schüssel und lasse sie etwa 10 Minuten stehen, bis sie weich, aber nicht schmelzend ist. Das ist wichtig, weil zu warme Butter die Kräuter zu stark verwässert, während zu kalte Butter schwer zu vermengen ist. Du erkennst die perfekte Konsistenz, wenn du mit einem Löffel leicht durch die Butter rühren kannst, ohne dass sie zerfließt. Pro Tipp: Wenn du es eilig hast, kannst du die Butter in der Mikrowelle für 5‑10 Sekunden erwärmen – aber nur kurz, sonst geht das Aroma verloren.

  2. Während die Butter weich wird, die Kräuter waschen und trocken tupfen. Das Trockentupfen ist entscheidend, denn jedes überschüssige Wasser würde die Butter wässrig machen. Ich benutze ein sauberes Küchentuch und tupfe jedes Blatt vorsichtig ab. Dann die Kräuter grob hacken – nicht zu fein, denn zu kleine Stücke können beim Auftragen auf Brot zu einer matschigen Textur führen. Jetzt kommt das Aroma: Der Duft von frisch geschnittener Petersilie und Schnittlauch füllt sofort die Küche.

  3. 💡 Pro Tip: Hacke die Kräuter zuerst grob und schneide sie dann mit einem kleinen Messer nach – so behältst du die Textur und vermeidest, dass die Kräuter zu sehr zerquetscht werden.
  4. Nun die gehackten Kräuter in die weiche Butter geben. Verwende einen breiten Gummispatel, um die Kräuter gleichmäßig unterzuheben. Achte darauf, dass du die Butter nicht zu stark bearbeitest – das Ziel ist ein sanftes Vermengen, bei dem die Kräuter noch ihre frische Farbe behalten. Wenn du die Butter zu lange rührst, kann sie zu warm werden und die feinen Aromen verlieren. Der Moment: Sobald du siehst, dass die grünen Stücke gleichmäßig verteilt sind und die Butter eine leicht hellgrüne Schattierung annimmt, bist du auf dem richtigen Weg.

  5. Jetzt Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer hinzufügen. Der Zitronenabrieb gibt einen spritzigen Kick, der das Aroma der Kräuter aufhellt. Streue das Salz nach Geschmack ein – ich beginne mit einer Prise und taste mich dann vorsichtig vor, weil du die Salzmenge später noch anpassen kannst. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer rundet das Ganze ab. Rühre alles noch einmal gut durch, bis die Gewürze vollständig eingearbeitet sind.

  6. ⚠️ Common Mistake: Zu viel Salz zu Beginn hinzufügen – du kannst es später nicht mehr reduzieren! Immer erst nach dem Abschmecken nachwürzen.
  7. Die fertige Kräuterbutter in ein Stück Frischhaltefolie legen und zu einer Rolle formen. Ziehe die Folie fest um die Butter, sodass keine Luftblasen entstehen, und drehe die Enden zu kleinen Röhrchen. Diese Form sorgt dafür, dass die Butter gleichmäßig kühlt und leicht in Scheiben geschnitten werden kann. Wenn du möchtest, kannst du die Rolle jetzt sofort in den Kühlschrank legen – das Festwerden dauert etwa 30 Minuten.

  8. Optional: Für ein noch intensiveres Aroma die Rolle für 2‑3 Stunden im Gefrierfach lassen, dann in Scheiben schneiden und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Beim Servieren kannst du die Scheiben einfach auf warmes Brot legen, wo sie sanft schmelzen und ein herrliches Aroma freisetzen. Die Butter bleibt bis zu einer Woche im Kühlschrank frisch – ein echter Zeitsparer für spontane Dinner.

  9. Und das war's! Du hast jetzt eine selbstgemachte Kräuterbutter, die nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch wunderschön aussieht. Serviere sie zu gegrilltem Gemüse, zu einem saftigen Steak oder einfach zu frischem Baguette. Jetzt probiere es aus: Nimm ein Stück Brot, streiche die Butter darauf und lass dich von dem ersten Bissen verzaubern. Du wirst sofort merken, wie die Kräuter und die Butter zusammen ein harmonisches Ganzes bilden.

💡 Pro Tip: Wenn du die Butter in kleinen Portionen einfrierst, kannst du sie später einfach in der Mikrowelle für 10‑15 Sekunden antauen lassen – sie ist dann sofort streichfähig.

Und dort hast du es! Aber bevor du dich an den Tisch setzt, möchte ich dir noch ein paar zusätzliche Tipps geben, die deine Kräuterbutter von gut zu absolut unvergesslich machen. Diese kleinen Geheimnisse sind das, was deine Familie und Freunde immer wieder zurückkommen lässt – und das ist erst der Anfang.

🔐 Expert Tips for Perfect Results

The Taste Test Trick

Bevor du die Butter endgültig in die Folie wickelst, probiere einen kleinen Löffel. Wenn das Salz zu stark ist, füge einen Spritzer Zitronensaft hinzu, um die Balance zu korrigieren. Das Geheimnis ist, die Aromen in kleinen Schritten anzupassen, weil du so die perfekte Harmonie erreichst. Ich habe gelernt, dass ein Hauch von Zucker manchmal die Säure ausgleicht, besonders wenn die Zitronen etwas zu stark sind. So stellst du sicher, dass jede Portion exakt deinem Geschmack entspricht.

Why Resting Time Matters More Than You Think

Die Kräuter benötigen Zeit, um ihre ätherischen Öle in die Butter zu übertragen. Wenn du die Butter sofort nach dem Mischen servierst, fehlt ein Teil des Geschmacks. Lass sie mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen – das gibt den Aromen die Möglichkeit, sich vollständig zu verbinden. Ich habe das einmal ausprobiert und war überrascht, wie viel intensiver das Aroma nach dem Ruhen war. Das ist ein kleiner Schritt, der einen riesigen Unterschied macht.

The Seasoning Secret Pros Won't Tell You

Professionelle Köche verwenden oft eine Prise feines Meersalz und ein wenig geräuchertes Paprikapulver, um eine subtile Tiefe zu erzeugen. Du kannst das ebenfalls probieren – ein Hauch von geräuchertem Paprika verleiht der Butter ein leicht rauchiges Aroma, das besonders zu Grillfleisch passt. Aber sei vorsichtig: Zu viel Paprika kann das Grün der Kräuter überdecken. Experimentiere mit kleinen Mengen und taste dich an die gewünschte Intensität heran.

The Texture Balancing Act

Wenn du die Butter zu lange rührst, wird sie zu warm und verliert ihre feste Form. Das führt dazu, dass sie beim Schneiden zerbricht. Deshalb empfehle ich, die Kräuter erst kurz vor dem Fertigstellen unterzuheben und dann sofort zu formen. Ein kurzer Moment im Gefrierschrank hilft, die Textur zu stabilisieren, ohne dass die Aromen verloren gehen. So bleibt die Butter schön fest, aber immer noch streichfähig, wenn du sie brauchst.

Storing Smart: The Freeze‑and‑Slice Method

Für die langfristige Aufbewahrung forme die Butter zu kleinen Würfeln oder Rollen und packe sie in einen luftdichten Behälter. Wenn du die Würfel aus dem Gefrierfach nimmst, kannst du sie direkt auf das warme Brot legen – die Hitze schmilzt sie sofort und setzt das Aroma frei. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass du immer die perfekte Portion zur Hand hast. Ich habe diese Methode bei Familienfeiern eingesetzt und nie wieder eine zu große Menge Butter gehabt.

💡 Pro Tip: Für ein besonders elegantes Finish, bestreue die fertige Kräuterbutter kurz vor dem Servieren mit ein wenig grobem Meersalz – das gibt einen kleinen Crunch und ein visuelles Highlight.

🌈 Delicious Variations to Try

One of my favorite things about this recipe is how versatile it is. Here are some twists I've tried and loved:

Sun‑Kissed Tomato Basil Butter

Ersetze einen Teil der Petersilie durch frisches Basilikum und füge getrocknete, leicht geröstete Tomatenwürfel hinzu. Das Ergebnis ist eine butterige, mediterrane Variante, die perfekt zu Pasta oder gegrilltem Halloumi passt. Die süß‑sauren Tomaten ergänzen das Aroma der Kräuter und bringen eine tiefrote Farbe, die das Auge anspricht.

Spicy Chili‑Lime Butter

Füge fein gehackte rote Chilischoten und etwas Limettenabrieb hinzu. Die Schärfe und die spritzige Limette geben der Butter einen Kick, der besonders gut zu gegrilltem Fisch oder Garnelen harmoniert. Achte darauf, die Chili nach Geschmack zu dosieren – ein bisschen reicht, um die Geschmacksknospen zu wecken, ohne zu überdecken.

Garlic‑Rosemary Butter

Für ein rustikales Aroma mische fein gehackten Knoblauch und Rosmarin unter die Basisbutter. Dieser Mix ist ein Traum zu gegrilltem Lamm oder zu geröstetem Kartoffelgratin. Der Knoblauch verleiht eine warme Tiefe, während der Rosmarin ein holzig‑harziges Aroma einbringt, das an den Duft eines Waldspaziergangs erinnert.

Honey‑Mustard Herb Butter

Ein Löffel Honig und ein Teelöffel Dijon‑Senf geben der Kräuterbutter eine süß‑würzige Note, die hervorragend zu warmen Brötchen oder als Topping für gebratene Hähnchenbrust funktioniert. Der Honig rundet die Säure der Zitronen ab, während der Senf eine leichte Schärfe hinzufügt.

Smoked Paprika & Chipotle Butter

Mische einen halben Teelöffel geräuchertes Paprikapulver und ein wenig Chipotle‑Pulver unter die Kräuter. Diese rauchige, leicht scharfe Variante ist ein Hit zu gegrilltem Steak oder als Basis für ein veganes Burger‑Patty. Die Kombination aus Rauch und leichter Schärfe lässt die Butter fast wie ein Mini‑Räucherwerk wirken.

Herb‑Infused Blue Cheese Butter

Für die Käseliebhaber: Zerbrösele etwas Blauschimmelkäse und mische ihn mit den Kräutern. Das Ergebnis ist eine cremige, leicht krümelige Butter, die zu gegrilltem Rindfleisch oder als Dip für frisches Gemüse ein luxuriöses Finish gibt. Der intensive Käsegeschmack wird durch die Frische der Kräuter perfekt ausbalanciert.

📦 Storage & Reheating Tips

Refrigerator Storage

Bewahre die Kräuterbutter in einem luftdichten Behälter oder eingewickelt in Frischhaltefolie im Kühlschrank auf. Sie bleibt dort bis zu einer Woche frisch, wobei die Kräuter ihr Aroma behalten. Wenn du sie länger brauchst, forme sie zu einer Rolle, damit du immer die gewünschte Menge abschneiden kannst, ohne die ganze Portion zu öffnen.

Freezing Instructions

Für die Tiefkühlung empfehle ich, die Butter in kleinen Portionen (z. B. 2‑Esslöffel‑Würfel) zu portionieren und in einem Gefrierbeutel zu lagern. So kannst du jederzeit nur die Menge auftauen, die du gerade benötigst. Die Butter bleibt bis zu drei Monate im Gefrierfach, ohne an Geschmack zu verlieren. Vor dem Gebrauch einfach 10‑15 Sekunden in der Mikrowelle antauen lassen – das macht sie sofort streichfähig.

Reheating Methods

Um die Butter aufzuwärmen, ohne sie zu trocknen, lege sie einfach auf ein warmes Brot oder ein frisch gebackenes Brötchen – die Restwärme des Brotes reicht aus, um sie zu schmelzen. Wenn du sie für ein warmes Gericht brauchst, gib einen Klecks in die Pfanne, sobald das Fleisch fast fertig ist, und lasse sie schmelzen, während du das Gericht fertigstellst. Der Trick, um ein Austrocknen zu verhindern, ist ein kleiner Spritzer Wasser oder ein Teelöffel Sahne, die du kurz vor dem Servieren hinzufügst.

❓ Frequently Asked Questions

Im Kühlschrank hält sich selbstgemachte Kräuterbutter etwa 5‑7 Tage, wenn sie gut verschlossen ist. Durch die frischen Kräuter kann die Haltbarkeit leicht variieren, deshalb empfehle ich, immer das Aussehen und den Geruch zu prüfen. Wenn du die Butter länger aufbewahren möchtest, kannst du sie einfrieren – dort bleibt sie bis zu drei Monate frisch. Beim Auftauen solltest du die Butter langsam im Kühlschrank auftauen lassen, um Kondensation zu vermeiden.

Ja, du kannst getrocknete Kräuter verwenden, aber das Ergebnis wird nicht so intensiv und frisch wie mit frischen Kräutern. Getrocknete Kräuter sind konzentrierter, also reduziere die Menge um etwa ein Drittel, um ein Überwürzen zu vermeiden. Achte darauf, die getrockneten Kräuter vorher leicht zu zerstoßen, damit sie sich besser in die Butter einarbeiten. Frische Kräuter geben jedoch das charakteristische grüne Aussehen und die lebendige Aroma‑Note, die viele lieben.

Ein kleiner Schuss Olivenöl oder ein Esslöffel Crème fraîche kann die Textur deutlich geschmeidiger machen, ohne den Geschmack zu verändern. Achte darauf, die Butter nicht zu stark zu erwärmen, sonst verliert sie ihre cremige Konsistenz. Wenn du die Butter nach dem Mischen kurz in den Gefrierschrank legst (ca. 10 Minuten), wird sie fester, lässt sich aber beim Servieren leicht aufschneiden und bleibt dabei cremig.

Für Fisch empfehle ich eine Kombination aus Dill, Zitronenabrieb und ein wenig Estragon. Dill bringt eine leichte Anis‑Note, die hervorragend zu Lachs oder Forelle passt, während Estragon einen Hauch süßer Lakritz‑Nuancen liefert. Der Zitronenabrieb sorgt für Frische und hebt das zarte Fischfleisch hervor. Du kannst die Kräuter auch mit etwas gehacktem Kapern mischen, um ein noch intensiveres Meeresaroma zu erzielen.

Absolut! Du kannst die Kräuterbutter am Ende einer Pfannensauce einrühren, um ihr eine samtige Textur und ein intensives Aroma zu verleihen. Einfach die Butter in kleinen Stückchen in die heiße Sauce geben und unter Rühren schmelzen lassen, bis sie sich vollständig verbunden hat. Das funktioniert besonders gut zu Pilzsaucen, Zitronen‑Weißweinsaucen oder einer leichten Tomatensauce für Pasta.

Die Menge hängt stark von deinem persönlichen Geschmack und der Art der Butter ab. Ich starte immer mit einer Prise (etwa ¼ Teelöffel) und taste mich dann nach und nach vor, bis das Salz das Kräuteraroma unterstützt, ohne es zu überdecken. Wenn du gesalzenes Brot dazu servierst, kannst du etwas weniger Salz verwenden. Es ist immer besser, am Ende noch etwas nachzusalzen, weil du das Salz später nicht mehr entfernen kannst.

Ja, ersetze einfach die Butter durch eine hochwertige vegane Margarine oder Kokosöl, das einen neutralen Geschmack hat. Achte darauf, dass das vegane Fett weich genug ist, um gut zu vermischen, aber nicht zu flüssig, sonst wird die Textur zu weich. Die gleichen Kräuter und Gewürze können verwendet werden. Der Geschmack bleibt fast identisch, und du hast eine pflanzliche Alternative, die genauso vielseitig einsetzbar ist.

Die klassische Art ist, die Butter in Scheiben zu schneiden und auf warmes Brot, Baguette oder geröstete Brötchen zu legen. Du kannst sie auch in kleine Stücke schneiden und über gegrilltes Gemüse, Steaks oder Fisch geben – die Hitze lässt sie schmelzen und das Aroma freisetzen. Für ein elegantes Frühstück kannst du die Butter auf Pfannkuchen oder Waffeln streichen. Auch als Basis für ein Dressing, indem du etwas Essig und Olivenöl hinzufügst, funktioniert sie hervorragend.
Kräuterbutter selber machen – Einfach, frisch und aromatisch

Kräuterbutter selber machen – Einfach, frisch und aromatisch

Hausgemachtes Rezept

Prep
10 min
Rezept pinnen
Cook
0 min
Total
10 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Butter auf Zimmertemperatur bringen, bis sie weich, aber nicht geschmolzen ist.
  2. Kräuter waschen, trocken tupfen und fein hacken.
  3. Kräuter in die weiche Butter geben und vorsichtig mit einem Gummispatel unterheben.
  4. Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer hinzufügen und erneut leicht vermischen.
  5. Die fertige Mischung in Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und die Enden fest einrollen.
  6. Im Kühlschrank mindestens 30 Minuten fest werden lassen.
  7. Optional: Rollen in kleine Scheiben schneiden und nach Bedarf einfrieren.
  8. Vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, kurz antauen lassen und genießen.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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